Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

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Bernhard J. erstellte das Thema Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Dann wird alles wieder eingesetzt.


Die am Akkuumfang zuvor angeschweißte Fahne wird etwas nach innen gebogen. Sie federt und kontaktiert auch ohne Verschweißung mit dem Umfang des Akkus gut. Mit dem Akku sieht das dann so aus.


Der neue Akku (danke für die Beigabe von "Pusches") hat die Fahne zum Kontaktieren der Glühbirne schon angeschweisst. Die alte Fahne wird einfach darüber gelegt und kontaktiert dann sicher nach Einschrauben der Glühbirne.

Dann wird verklebt, wie oben beschrieben, und hier Beweisfotos für die Funktion vor dem Laden und nach dem Laden


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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Komisch. Im ersten Post sehe ich die Fotos nicht, nur an Stelle der Fotos "Du hast keine Berechtigung, um diese Seite zu betreten!". Eine Bearbeitung scheint auch nicht möglich. Beim zweiten Post ist dann aber alles normal.

Seht Ihr Fotos im ersten Post? Wenn nicht wiederhole ich es einfach nochmal.

Bernhard

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Pusches antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

welcher erste Post ;o)

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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Seltsam, jetzt ist es weg :silly: . Also nochmal :lol:

Vermutlich überflüssig, aber möglicherweise doch ein wenig interessant, weil ich etwas anders gearbeitet habe, als woanders nachzulesen, oder in Videos.

Zunächst wird die Linse ausgeklipst. Dann sieht das so aus.


Im Bereich der blauen Markierung kann man am Besten die beiden verklebten Gehäusehälften aufhebeln. Ganz behutsam und abwechselnd an beiden Seiten. Bei mir ging es perfekt auf, ohne irgendwelche Macken im Bereich des Gehäuseumfangs.

Im Bereich der grünen Markierungen (und bei der Kontaktplatte am entgegengesetzten Ende) lassen die Gehäusehälften sich leicht mit Sekundenkleber später wieder verkleben (siehe auch die Kringel im 6. Foto, unten). Am Umfang sieht es mangels herausquellenden Kleber Verklebung perfekt aus und zudem kann das Teil in 5-10 Jahren unschwer erneut restauriert werden mit einer solchen "Minimalverklebung".

Das Hebeln geht dann so:



Zerlegt und mit dem Akku entfernt sieht das Innenleben dann so aus.



Die Bereiche A und B waren an dem alten Akku punktverschweißt. Ich habe diese Schweisspunkte mit einem medizinischen Skalpell gelöst.

Beim Schieber ist zu beachten, dass er zwar in zwei Positionen in das Gehäuse eingesetzt werden kann, jedoch asymmetrisch ist. Wer den falsch herum einsetzt und das Gehäuse verklebt, schaut dann doof. Die flachere Schräge mit dem "Nöppi" muss nach vorne weisen, wie im Detailsfoto zu sehen.

Und jetzt beim ersten Post, das vorher das zweite Post war, weiterlesen :lol:

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Johannes antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Hallo Bernhard,

danke für deinen umfangreichen Bericht!

Ich hab den Akku bei mir ja auch vor einiger Zeit erneuert, hatte wieder den originalen VARTA Akku mit 250mAh verbaut.
Bzgl. der Helligkeit wundere ich mich etwas über die Unterschiede. So sah es bei mir direkt nach dem Einbau des Akkus aus, also noch ungeladen, lediglich vorgeladen wie er geliefert wurde:



Erscheint mir wesentlich heller...

Von welcher Marke ist dein Akku?

Viele Grüße
Johannes
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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Hi Johannes, der Akku (Varta) hatte vermutlich schon länger gelegen und einen Teil ver Vorladung verloren. Was aber nicht tragisch ist, solange es keine Tiefentladung ist (dann würde nichts mehr funzeln). Das Bild "nach dem Laden" ist nach ca. 24 Stunden Laden aufgenommen, bei 2,7 kOhm Vorwiderstand macht das rund 90 mAh, also noch deutlich von voll aufgeladen entfernt. Außerdem erscheint es im Foto weniger hell als real, vermutlich irgendein Fotoeffekt.

Beste Grüße,
Bernhard

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Pusches antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Der Akku müsste so 2 -3 Jahre alt gewesen sein.
Dieser kam mit 190 Stück neuen Handlampen in Teilen von Acculux die ich als Restbestand (790) Lampen gesamt damals gekauft habe. Deswegen auch das bereits angeschweiste Blech.

Wegen dem aufhebeln nochmal:
ich habe nun ca. 200 Taschenlampen verschiedensten Alters repariert. Je älter die Lampen, desto einfacher das öffnen.
von Aufhebeln, wie Bernhard das gemacht hat rate ich jedoch deutlichst ab. Das wird nur bei wenigen und älteren Exemplaren funktionieren. Der Rest bekommt beulen oder Druckstellen und wird so nicht aufgehen.
An der Seite schneiden wird auch nichts, da die Verbindung vom Hochfrequenzverschweissen innen entsteht.
- Die beiden Stege innen an der Lampe mit dem Cutter schneiden
- die kleinen 4-ecke(Kante) hinten an den Ladebuchsen vorsichtig schneiden
- dann das Teil so lange in sich verdrehen oder belasten bis es komplett auseinander fällt.
das dauert, aber dann lässt sich die Lampe wieder ordentlich zusammenfügen.

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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Das passt dann ja insofern, mein Auto ist ja von 1991 und die Lampe wohl auch. Bei meiner Lampe war es eine Verklebung (an leichten Verfärbungen zu erkennen, welche zudem mit Waschbenzin ab gingen).

Verschweisstes Plastik bekommt man so nicht auseinander, absolut richtig. Da hilft nur Schneiden. Das muss man aber erstmal gut hinbekommen, ohne auszurutschen.

Generell: mit Gefühl etwas zu trennen ist immer gut, und dann auch aufzuhören, wenn es nicht ohne Weiteres klappt. Bevor man etwas kaputt macht. Selbst bei Teilen, die eigentlich zum Trennen vorgesehen sind, wie beispielsweise die Abdeckung vom Heizungsventil. Ich nehme mal an, dass es da schon öfter Bruch gegeben hat, durch falschen Kraftansatz. Wegen dieser strammen Klemmfedern aus Metall.

Beste Grüße,
Bernhard

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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Hier zwei vergrößerte Ausschnitte aus einem Foto oben.

Selbst die schmalen Stege sind einwandfrei und ohne Ausbrechung. Im zweiten Bild erkennt man sogar noch Kleberreste (eingekringelt).

Früher war alles besser :grinsen1:




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Pusches antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Leute, ich war beim Hersteller und habe mir die Produktion angeschaut.

Beim Hochfrequenzverschweissen gibt es keine Klebereste.
auf dem Deckel sind innen dünne Streifen, ca 0,5mm hoch, diese verschweißen sich ohne Kleber mit dem Unterteil

Deine Lampe war also schon mal auf ...
Früher war wirklich (fast) alles besser :grinsen1:

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Brasil antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

Was ihr für Probleme habt mit dem auseinanderbauen.
Das ging bei meiner Lampe automatisch :lol: Der Akku hat sich auf die doppelte dicke aufgeblasen.
Da hatte ich die Einzelteile schon im Handschuhfach liegen. Wird wohl am alter gelegen haben.

8er Fahren, Technik die begeistert, aus freude am schrauben.
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Bernhard J. antwortete auf das Thema: Handlampe, Restaurierung ohne Löten oder Punktschweissen

:lol: Dadurch angeregt habe ich vielleicht eine alternative Öffnungsmethode, nämlich an einer Schuko Steckdose anschließen. Dann liegen ratzfatz die Einzelteile herum. :silly: Eine Restaurierung dürfte aber eher herausfordernd werden :lol:







Rein vorsichtshalber, aus Haftungsgründen und weil auch tatsächlich Leute schon eine Corona Therapie durch Trinken von Desinfektionsmitteln ausprobiert haben sollen: Nein auf keinen Fall in die Schuko Steckdose stecken! Das ist ein birniger Scherz!

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